Corona-News

Einzelheiten zur befristeten Senkung des Mehrwertsteuersatzes vom 01.07. bis 31.12.2020 durch das BMF-Schreiben vom 30.06.2020

02.07.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem der Bundestag sowie der Bundesrat nunmehr das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz am 29.06.2020 verabschiedet hat, möchten wir Ihnen in diesem Zusammenhang gerne besonders auf die beschlossene befristete Absenkung der Mehrwertsteuersätze vom 01.07. bis 31.12.2020 eingehen.

Wir haben dieser E-Mail ergänzend zu dem bereits mitgeteilten Leitfaden zur Umsatzsteuersenkung hierfür ein gesondertes Informationsschreiben zu den Einzelheiten dieser befristeten Senkung unter Berücksichtigung des BMF-Entwurfes und Begleitschreibens angehangen.

Zudem möchten wir Ihnen – ergänzend zu unseren bereits ergangenen Informationsschreiben zum Konjunkturpacket, welche Sie unter folgendem Link auf unserer Homepage finden https://www.ac-steuerberater.de/news/steuerliche-aenderung-durch-konjunkturpaket/, eine Übersicht über weitere Neuerungen geben, welche im o.a. Informationsschreiben bislang noch nicht enthalten waren:

  • Vorübergehende Verlängerung der Reinvestitionsfristen des §6b EStG um 1 Jahr.
  • Zur Vermeidung steuerlicher Nachteile infolge coronabedingter Investitionsausfälle werden die in 2020 endenden Fristen für die Verwendung von Investitionsabzugsbeträgen nach §7g EStG um 1 Jahr verlängert.
  • Bei der Gewerbesteuer wird der Freibetrag für die Hinzurechnungstatbestände des §8 Nr.1 GewStG von 100.000€ auf 200.000€ erhöht.

Wir hoffen Ihnen hiermit eine Hilfestellung bieten zu können und stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

Ihr Kanzleiteam Klinkenberg & Kloubert

Den vollständigen Artikel finden Sie hier auch als PDF

29.12.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof entschied kürzlich, dass die Aktienzuteilung im Rahmen eines US-amerikanischen „Spin-Off“ an private Kleinanleger nicht zu einem steuerpflichtigen Kapitalertrag führt. Erst im Zeitpunkt einer späteren Veräußerung der Aktien seien etwaige Veräußerungsgewinne zu versteuern.

Seit dem Bestehen von Internetplattformen für jedermann zur Veräußerung von Wirtschaftsgütern aller Art werden über diese Plattformen von Privatleuten Gegenstände veräußert. Diese Plattformen haben in weiten Teilen den früher üblichen „Garagen“-Flohmarkt ersetzt. In diesem Zusammenhang entsteht dann die Frage, welche Steuerarten hiervon betroffen sein können.

Durch den Jahreswechsel haben sich ein paar wenige steuerliche Änderungen ergeben. Aufgrund des Regierungswechsels rechnen wir mit weiteren Änderungen im Laufe des folgenden Jahres 2022, die wir Ihnen mit den anderen für Sie relevanten  Neuregelungen des Jahres 2022 zeitnah vorstellen werden. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle in Kürze die Anhebung des Sachbezugswertes auf 50 EUR vorstellen. Zur generellen Rechtsprechung und des im Jahr 2021 veröffentlichten BMF Schreibens mit den teilweisen neuen „Spielregeln“ ab dem Jahr 2022 möchten wir auf unser Thema des Monats Mai 2021 (Sachbezüge als steuerfreie Incentives für Mitarbeiter-neue Regelungen (ac-steuerberater.de) verweisen, in dem die Hintergründe erläutert werden.

29.11.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof entschied kürzlich, dass die Aktienzuteilung im Rahmen eines US-amerikanischen „Spin-Off“ an private Kleinanleger nicht zu einem steuerpflichtigen Kapitalertrag führt. Erst im Zeitpunkt einer späteren Veräußerung der Aktien seien etwaige Veräußerungsgewinne zu versteuern.

Seit dem Bestehen von Internetplattformen für jedermann zur Veräußerung von Wirtschaftsgütern aller Art werden über diese Plattformen von Privatleuten Gegenstände veräußert. Diese Plattformen haben in weiten Teilen den früher üblichen „Garagen“-Flohmarkt ersetzt. In diesem Zusammenhang entsteht dann die Frage, welche Steuerarten hiervon betroffen sein können.

Im kommenden Jahr 2022 wird es eine flächendeckende Neubewertung aller Grundstücke (hierzu zählen auch Eigentumswohnungen) für die Festsetzung der Grundsteuer geben. Von der Grundsteuerreform werden ca. 36 Mio. wirtschaftliche Einheiten (bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Betriebe der Land und Forstwirtschaft) in ganz Deutschland betroffen sein.
In diesem Zusammenhang werden alle Grundstückseigentümer dazu verpflichtet, gesonderte Steuererklärungen zur Wertermittlung Ihrer Grundbesitzeinheiten einzureichen. Nach dem derzeitigen Willen des Gesetzgebers sollen alle betroffenen Steuerpflichtigen im Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis spätestens zum 31. Oktober 2022 eine Steuererklärung zur Ermittlung der Grundsteuerwerte auf den Bewertungsstichtag 01. Januar 2022 digital an das Finanzamt übermitteln.

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